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Verdi-Aktion mahnt Politiker an Wahlversprechen

Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD haben Verdi-Aktivisten ein Fotoalbum mit Botschaften aus dem gesamten Bundesgebiet an Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) übergeben.

Zu den Überbringern zählten auch Beschäftigte aus Krankenhäusern und Altenpflege. Unter dem Motto "Versprechen halten" erinnerten sie am Dienstag die Parteien an ihr Versprechen, Beschäftigte in der Pflege zu entlasten und die Versorgung von Patienten sowie Pflegebedürftigen zu verbessern.

Nun müssten den Worten Taten folgen, mahnte auch Verdi-Bundesvorstand Sylvia Bühler. "Vor der Wahl haben alle Parteien Maßnahmen für eine bessere Pflege angekündigt. Das war höchste Zeit und hat zurecht Erwartungen geweckt. Die gilt es einzulösen", so Bühler.

Es sei überfällig, dass die Personaluntergrenzen im Krankenhaus auf alle bettenführenden Stationen ausgeweitet würden, wie es das Sondierungspapier von SPD und CDU/CSU vorsähe. Untergrenzen gewährleisteten aber keine gute Versorgung. Dazu brauche es gesetzliche Vorgaben für eine am Pflegebedarf orientierte Personalausstattung. "Die Beschäftigten erwarten ein klares Signal, dass ihre Hilferufe angekommen sind", so Bühler. 

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