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Deutsche besorgt um Pflegequalität

Die Vorstellung, im Alter in ein Pflegeheim ziehen zu müssen, macht vielen Menschen in Deutschland Angst. Acht von zehn Bürgern haben das in einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC bestätigt. Den Schritt, in eine stationäre Einrichtung zu ziehen, würden die meisten Bundesbürger demnach offenbar gerne vermeiden. Nur sechs Prozent können sich vorstellen, freiwillig in einer Senioreneinrichtung zu leben, falls sie pflegebedürftig werden. Die meisten Befragten bevorzugen betreutes Wohnen (33 Prozent), auf einen ambulanten Pflegedienst würden 31 Prozent zurückgreifen.

Ein Großteil der Befragten fürchtet vor allem den Personalmangel in den Heimen und überforderte Pflegekräfte (73 Prozent). Die Personalknappheit gehe letztlich mit weniger Zeit für die Bewohner und einer schlechteren Qualität der Pflege einher.

"Unsere Befragung zeigt, dass Pflegeheime in Deutschland keinen guten Ruf genießen. Bei den Bürgern in Deutschland ist angekommen, welche Folgen der Personalnotstand hat, der sich durch den demografischen Wandel noch weiter verschärfen wird", sagte der Leiter des Bereichs Gesundheitswesen & Pharma bei PwC Deutschland, Michael Burkhart, kurz vor dem Jahreswechsel. Es brauche deshalb eine Kultur der Wertschätzung und neue Formen der Qualitätsmessungen in Pflegeheimen. 

Die repräsentative Befragung erfolgte unter 1.000 Bundesbürgern.

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