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Berliner Senat fordert Flächentarifvertrag für Altenpflege

Der Berliner Senat hat sich für einen Flächentarifvertrag in der Altenpflege ausgesprochen. Dafür will Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) gemeinsam mit Kassen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen „Pakt für die Pflege“ initiieren, wie sie am Montag ankündigte. Ziel müsse die Behebung des Pflegenotstands sein. „Es ist beschämend, dass eine Fachkraft in der Altenpflege nur etwas mehr als die Hälfte eines Metallfacharbeiters verdient“, so Kolat. Eine angemessene Vergütung müsse auch im Interesse der Arbeitgeber und Pflegekassen sein, denn andernfalls werde man nicht mehr ausreichend Fachkräfte für diesen Beruf finden.

Eine unabhängige Stelle solle nun in einem nächsten Schritt den ortsüblichen Durchschnittsverdienst der Branche ermitteln und veröffentlichen, um den Angestellten bessere Verhandlungspositionen zu ermöglichen.

Erst in der vergangenen Woche hatte der Arbeitgeberverband Pflege flächendeckenden allgemeinverbindlichen Tarifverträgen eine Absage erteilt.

Seit August 2010 gibt es bereits einen branchenbezogenen Mindestlohn für die Pflege. Dieser sichere allerdings nur eine Grenze nach unten, sei aber keine Entlohnungsbasis für Fachkräfte.

Schon im Februar hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) einen „Pakt für anständige Löhne“ in der Altenpflege gefordert

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