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5 Tipps zur Händedesinfektion

Eine gute Händehygiene ist entscheidend, um Infektionsraten zu senken. Doch die Rate an Händedesinfektionen, die im Krankenhaus durchgeführt werden, ist nach wie vor niedrig.

Mit diesen fünf Tipps wird Händedesinfektion einfacher:

  1. So sollten Desinfektionsmittelspender angebracht sein: direkt am Patientenbett, im Blickfeld der Pflegenden und möglichst auf Armeslänge erreichbar. Sind Spender schwer erreichbar, sollte die Pflegedienstleitung angesprochen werden.
  2. Bei der Einreibemethode des Händedesinfektionsmittels werden die früher gängigen sechs Schritte nicht mehr empfohlen. Mittlerweile wurde nachgewiesen, dass individuelle Einreibemethoden zu besseren Ergebnissen führen. Wie das funktioniert, sehen Sie auf YouTube, Stichwort: „Die eigenverantwortliche Einreibemethode“.
  3. Gute Arbeitsprozesse erleichtern die Händehygiene, häufige Arbeitsunterbrechungen gefährden die Compliance. Vor pflegerischen Handlungen sollten deshalb alle Arbeitsmaterialien zusammengestellt und auf Vollständigkeit überprüft werden.
  4. Auf Hautgesundheit achten: kein Schmuck an Händen (Feuchtigkeitskammern), kein überflüssiges Händewaschen, viel cremen. Und schon bei ersten Hautirritationen den Betriebsarzt aufsuchen.
  5. Handschuhtragen ist häufig ein Grund für die Non-Compliance bei der Händehygiene – insbesondere nach Kontakt mit potenziell infektiösem Material. Nach dem Ablegen von Schutzhandschuhen sollten sich Pflegende immer die Hände desinfizieren. Denn Perforationen oder Fehler beim Ablegen könnten zu einer unbemerkten Kontamination der Hände geführt haben.

Weitere Informationen zur Händehygiene-Compliance finden Sie im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe Die Schwester Der Pfleger und in unserem E-Paper

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