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Fachgesellschaften fordern Nationalen Sepsisplan

Mehrere Fachgesellschaften fordern von der nächsten Bundesregierung einen Nationalen Sepsisplan. Die im internationalen Vergleich hohe Sepsissterblichkeit in Deutschland sei inakzeptabel. Hierzulande liege diese Rate mit 41,2 Prozent zehn bis 20 Prozent höher als etwa in Australien (18,5 Prozent), den USA (23,2 Prozent) und England (32,1 Prozent). Das verdeutlichten in einer gemeinsamen Mitteilung von Mittwoch das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), die Deutsche Sepsis-Gesellschaft, die Deutschen Sepsis-Hilfe, die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie und die Sepsis Stiftung.

An materiellen Ressourcen fehle es aber nicht, sondern an interdisziplinärer und transsektoraler Zusammenarbeit, betonte APS-Vorsitzende Hedwig Francois-Kettner.

In Deutschland sei Sepsis derzeit weder in der Gesundheitsberichtserstattung des Bundes noch bei der Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung berücksichtigt. Nur wenige Kliniken hätten außerdem bisher krankenhausweite Qualitätsinitiativen zu Diagnose und Behandlungsstandards etabliert, wie sie für weit weniger häufiger vorkommende Krankheitsbilder seit Jahrzehnten Standard seien, zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Zwischen 15.000 und 20.000 Todesfälle pro Jahr könnten mit einem Nationalen Sepsisplan vermieden wären, so die Schätzung der Experten.

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