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Palliative Care: Mehr interdisziplinäre Forschung nötig

Für eine verstärkte interdisziplinäre Forschung in der Palliativpflege plädiert die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. Schwerstkranke Patienten jeden Alters müssten sich auf qualitativ hochwertige Palliativversorgung verlassen können. Dabei sei die Zusammenarbeit von Forschern aus Pflege, Medizin sowie den Sozial- und Geisteswissenschaften essenztiell, betonte der Präsident der Gesellschaft, Lukas Radbruch, auf einer Fachveranstaltung in Berlin. "Wir müssen gemeinsam interdisziplinär forschen, um medizinischen, psychosozialen und spirituellen Anliegen des Patienten und seiner Familie umfassend und bestmöglich gerecht werden zu können." 

Eine vordringliche Forschungsaufgabe bestehe darin, eine sichere und breite Datenbasis für die Behandlung, Begleitung und Versorgung von Menschen jeden Alters am Ende ihres Lebens zu schaffen. Das betonte Pflegewissenschaftler Axel Doll, der die Bereichsleitung Lehre Palliativmedizin an der Uniklinik Köln innehat. Was Schwerstkranke an Linderung und Unterstützung bräuchten und wie ihre Bedürfnisse, Beschwer-den, Ängste und Sorgen im zeitlichen Verlauf der Erkrankung variierten, sei äußerst individuell. Gerade deshalb bestehe die dringende Notwendigkeit, die Angebote und Maßnahmen der Palliativversorgung in ihrer Wirksamkeit sorgfältig auszuwerten und auf eine zuverlässige allgemeingültige Datenbasis zu stellen.

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