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Gröhe: "Altenpfleger müssen mehr verdienen"

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will, dass die Löhne in der Altenpflege steigen. "Altenpfleger müssen mehr verdienen", sagte er im Interview mit der Rheinischen Post am Dienstag. In der Altenpflege gebe es eine "erhebliche Lohnspreizung": In Baden-Württemberg und Bayern verdiene eine Altenpflegekraft nach neuesten Zahlen im Schnitt 2.900 Euro im Monat, in Sachsen-Anhalt komme sie nicht einmal auf 2.000 Euro. 

Außerdem müssten Arbeitgeber und Kassen mehr für die Gesundheitsförderung ihrer Angestellten tun. Je besser das in Pflegeheimen und Krankenhäusern gelinge, desto geringer würden auch die Fehlzeiten des Personals sein. 

Gröhe will außerdem Kinder von Zuzahlungen bei Pflegeheimkosten entlasten. Wenn Pflegeversicherung und Rente nicht ausreichten, um die Kosten einer Heimunterbringung zu tragen, dann müsse es klare Grenzen geben, in welchem Umfang das Sozialamt Geld von den Kindern fordern dürfe. "Wir wollen Kinder mit einem Brutto-Jahreseinkommen von bis zu 100.000 Euro vom Zugriff des Sozialamts freistellen und so vor Überforderung schützen", so Gröhe im Interview weiter. 

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