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Jeder vierte Patient hat Diabetes

22 Prozent der Patienten einer Universitätsklinik leiden an Diabetes, noch einmal so viele an einer Vorstufe der Zuckerkrankheit, dem sogenannten Prädiabetes (24 Prozent). Das ergaben aktuelle Untersuchungen von Tübinger Forschern des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und des Helmholtz Zentrums München. Knapp vier Prozent der Untersuchten hatten zudem einen bislang nicht diagnostizierten Diabetes, wie das DZD am Montag mitteilte. 

Den Untersuchungen zufolge mussten außerdem Patienten mit Diabetes etwa 1,47 Tage länger in der Klinik behandelt werden als Patienten mit der gleichen Diagnose ohne Diabetes oder Prädiabetes. Die Betroffenen hatten darüber hinaus ein höheres Risiko für Komplikationen: Bei 24 Prozent der Patienten mit Diabetes traten Komplikationen auf, bei ansonsten gesunden Menschen waren nur 15 Prozent von Komplikationen betroffen. Angesichts der hohen Zahlen und der negativen Auswirkungen der Zuckerkrankheit halten es die Forscher für sinnvoll, über 50-jährige Patienten in Kliniken auf unerkannten Diabetes zu testen. Bislang gab es kaum Daten dazu, wie viele Patienten in Kliniken unter Diabetes leiden. 

Für die Studie untersuchten die DZD-Wissenschaftler über einen Zeitraum von vier Wochen mehr als 3.700 erwachsene Patienten des Universitätsklinikums Tübingen auf Diabetes und Prädiabetes.

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