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Medienkompetenz von Pflegenden stärken

Kommunikationstechnologien sollen in der Pflege stärker verankert werden. Die Gesellschaft für Informatik hat jetzt dafür plädiert, dass die Pflegeausbildung eine allgemeine informationstechnische Grundbildung sowie spezifische Medienkompetenzen umfasst. Die Eigen- und Mitverantwortung der Pflegenden müsse gestärkt werden. Spezifische Kompetenzprofile müssten sich dabei eng an der Versorgungspraxis orientieren, denn sowohl der Umgang mit den neuen Technologien als auch mit den zu pflegenden Personen beeinflusse den Pflegealltag.

Zudem müssten mit der zunehmenden Digitalisierung Fragen der Ethik und des Datenschutzes geklärt werden, verdeutlicht die Vizepräsidentin der Gesellschaft, Christine Regitz, gegenüber BibliomedPflege. "Richtig angegangen, verspricht eine digitalisierte Pflege verbesserte Arbeitsbedingungen und öffnet den Beruf auch für neue Zielgruppen", so Regitz im Interview weiter. Dafür bedürfe es viel Überzeugungsarbeit – auch und vor allem an der Basis. 

Die Gesellschaft für Informatik hat eine entsprechende Leitlinie entwickelt. Sie solle Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsfunktionären dienen, die Herausforderungen in den Pflegeberufen zu erkennen. 

Ein Konsortium aus 16 Vertreten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Pflegewirtschaft hat an den Empfehlungen mitgearbeitet. 

Bereits Mitte Juli wurde bekannt, dass eine "Bildungsoffensive Digitalisierung in der Pflege" ins Leben gerufen werden soll. 

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