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Personaluntergrenzen: DPR fordert "tatsächlichen Personalaufbau"

In der Diskussion um Pflegepersonaluntergrenzen will sich der Deutsche Pflegerat (DPR) dafür einsetzen, dass langfristig angemessene Mindestbesetzungen in allen Krankenhausbereichen festgelegt werden. Der kürzliche Beschluss des Bundesrats, entsprechende Untergrenzen in pflegesensitiven Bereichen einzuführen, sei zwar "richtig und wichtig", greife aber zu kurz. Obwohl wesentlichen Kritikpunkten des DPR im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens bereits Beachtung geschenkt worden sei, wolle sich der DPR auch im weiteren Verlauf konstruktiv einbringen. "Dabei werden wir besonders darauf achten, dass die Rahmenbedingungen so ausgestaltet werden, dass Anreize für einen tatsächlichen Personalaufbau gesetzt werden", sagte DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus in der vergangenen Woche in Berlin. "Personalverlagerungseffekte oder gar ein Personalstellenabbau müssen verhindert werden." Außerdem müsse bei allen Maßnahmen die notwendige personelle Flexibilität für Krankenhäuser gewährleistet bleiben. Dabei dürfe auch die Qualifikation nicht vergessen werden. 

Über die Unsinnigkeit von starren Personalgrenzen äußerte sich auch Torsten Rantzsch, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Pflegedirektorinnen und -direktoren der Universitätskliniken und medizinischen Hochschulen Deutschlands. Lesen Sie mehr im Interview mit BibliomedPflege. 

Pflegewissenschaftlerin Pia Wieteck fordert bei der Berechnung der Personaluntergrenzen eine pflegefachlich-inhaltliche Perspektive. Was sie damit genau meint, lesen Sie in ihrem Artikel "Zu kurz gesprungen". (MIL)

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