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Übergabe zu Schmerzen oft mangelhaft

Wird ein Patient mit chronischen Schmerzen verlegt, werden Informationen darüber oft nur mangelhaft weitergeleitet. Das ist ein Ergebnis der Umfrage „Schnittstellenmanagement bei chronischen Schmerzen“, die der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) am 6. Juni in Berlin vorgestellt hat. Wie DBfK-Präsidentin Christel Bienstein mitteilte, zeige sich „ein dringender Handlungsbedarf, um die Patientensicherheit und die Versorgungskontinuität an Schnittstellen zu verbessern“. 86 Prozent der Befragten beschrieben die Situation als unbefriedigend. „Es werden gerade in Bezug auf chronische Schmerzpatienten große Informationsdefizite geschildert“, sagte Bienstein. Diese führten häufig zu Missverständnissen, Wiedereinweisungen oder dazu, dass die Versorgung unterbrochen würde. „Selbst gut eingestellte Schmerzpatienten werden dadurch in ihrem Befinden oft wieder weit zurückgeworfen, müssen unnötig Leiden und Schmerzen ertragen“. Als Gründe für die mangelnde Informationsweitergabe nannte die DBfK-Präsidentin unter anderem Zeitdruck, schlechte Planung, lückenhafte Dokumentation oder Fehleinschätzungen.

An der Online-Umfrage hatten sich 600 Pflegende beteiligt. Die vollständige Ergebnisauswertung dauert noch an.

Anlass der Ergebnisdarstellung war der „Aktionstag gegen den Schmerz“, der jährlich am 6. Juni auf die nach wie vor unzureichende Versorgung von Schmerzpatienten aufmerksam macht. 

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