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OP: Wie Pflegende Ängste nehmen können

Wenn Patienten einen operativen Eingriff vor sich haben, begeben sie sich in fremde Hände und wissen nicht, was sie erwartet. Diese Ungewissheit kann dazu führen, dass Betroffene unter Ängsten leiden. Um diese präoperative Angst zu lindern, müssen Pflegende die dafür typischen Symptome erkennen:

  • Coolness: Die Situation wird heruntergespielt und verharmlost,
  • ausgeprägter Redefluss,
  • ständig schweifender Blick und
  • Zynismus.

„Pflegende müssen den Betroffenen gedanklich genau dort abholen, wo er sich in der akuten Situation befindet“, empfiehlt Hennig Bolle, Advanced Nursing Practitioner in der Anästhesie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. „Empathie ist hier das A und 0.“ Diese Empathie, Vertrauen und Zugänglichkeit könnten Pflegende ausstrahlen, wenn sie professionell aufträten. Eine Schlüsselrolle spiele dabei die Kommunikation: „Wer unprofessionell kommuniziert, erzeugt Angst beim Patienten“, erklärt der Pflegexperte im Interview mit der Zeitschrift „Die Schwester Der Pfleger“. Als Beispiel nennt Bolle unter anderem Erklärungen wie das „Verkabeln“. Diese lösten negative Gefühle beim Patienten aus. Eine professionelle Ausdrucksweise wie „Anschließen an das Monitoring“,  fördere dagegen das Gefühl, sich in fachmännische Hände zu begeben. (MJ)

Das vollständige Interview zur präoperativen Angst und wie Pflegende optimal darauf reagieren, lesen Sie hier. 

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