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DBfK fordert Schulen zu Raucherprävention auf

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat Pflegeschulen und Arbeitgeber von Pflegenden aufgefordert, die Gesundheit ihrer Beschäftigten ernst zu nehmen. Sie sollten diese aktiv fördern und dabei unterstützen, den Tabakkonsum zu reduzieren. Denn die Raucherprävalenz sei insbesondere in Pflegeberufen hoch – und das bereits bei Pflegeschülern zu Beginn ihrer Berufsausbildung, kritisierte der DBfK am Dienstag in Berlin. Während sich allgemein der Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen allmählich verstärke, werde in Pflegeberufen eine gegenteilige Entwicklung beobachtet. "Mit einem ‚Gesundheitsberuf‘, der auch Vorbild sein kann und zu Gesundheitsfragen beraten soll, ist das schwer zu vereinbaren", so DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel. Die Chancen für einen Rauchstopp seien umso größer, je früher mit Prävention begonnen werde und bevor sich eine Sucht entwickeln könnte. Die konsequente Reduzierung von Stress, gesunde Pausen und die gemeinsame Teilnahme an Rauchfrei-Programmen seien beispielsweise geeignete Maßnahmen.

Anlass der Forderung ist der morgige Weltnichtrauchertag. Bereits seit 2016 unterstützt der DBfK die Initiative "Rauchfrei Pflegen – zur Förderung der Gesundheit von Pflegeberufen". (MIL)

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