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Generalistik: Rantzsch kritisiert Regierung scharf

"Mit Entsetzen" hat der Verband der Pflegedirektoren und -direktorinnen an den Universitätskliniken und medizinischen Hochschulen in Deutschland (VPU) auf die Änderungsanträge zur generalistischen Pflegeausbildung reagiert. Der einstige Kompromiss verkomme zum "KomproNIX", heißt es seitens des VPU am Montag. Die bekannt gewordenen Regelungen seien für alle beruflich Pflegenden ein Schlag ins Gesicht, kritisierte VPU- Vorstandsvorsitzender Torsten Rantzsch. "Die Große Koalition ist offenbar weder in der Lage noch – und das ist viel schlimmer – willens, ihr Versprechen gegenüber den beruflich Pflegenden einzulösen und die überfällige Reform der Pflegeberufe umzusetzen." Mehr als ein Jahr lang habe man über die Reform diskutiert "für gar nichts". Diese Ineffizienz bezahlten nicht nur die beruflich Pflegenden selbst, sondern vor allem auch all die Menschen, die heute und künftig auf professionelle Pflege angewiesen seien. 

Am Montag waren "Formulierungshilfen" des Bundesgesundheitsministeriums für die Änderungsanträge der Fraktionen zur Pflegeausbildungsreform bekannt geworden. Demnach soll der Übergang zu einer generalistischen Ausbildung nicht automatisch erfolgen – selbst wenn sich künftig mehr als 50 Prozent der Pflegeschüler für eine solche Ausbildung entscheiden würden. Ursprünglich hatte der Koalitionskompromiss eine entsprechende Evaluierung nach sechs Jahren vorgesehen. (MIL)

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