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Nachhaltigkeit: Pflegende können wichtigen Beitrag leisten

Wenn es um nachhaltiges Handeln in der Pflege geht, muss zwar der Arbeitgeber die strukturelle Basis schaffen. Bei der konkreten Umsetzung kommt es aber auf das Bewusstsein der Pflegenden an, meint Norma Huss, Pflegewissenschaftlerin an der Hochschule Esslingen. 

Nicht immer werde ausreichend darüber nachgedacht, woher beispielsweise die Rohstoffe für die Materialien kommen, die im Alltag verwendet würden und wie deren Entsorgung aussehe. Der sorglose Umgang mit Gütern geschehe laut Huss „teils aus Unkenntnis, teils aber auch schlicht aus Zeit- und Praktikabilitätsgründen“. 

Als Beispiel nennt die Pflegewissenschaftlerin im Interview mit unserer Redaktion das Tragen von Schutzhandschuhen. Hier argumentierten Pflegende häufig damit, dass es erwartet würde, diese zu tragen. Ein anderer Grund seien beispielsweise Ekelgefühle. Aus hygienischer Sicht sei es aber nicht immer erforderlich, Handschuhe zu tragen, so Huss. „Die Regeln des Robert Koch Instituts und der WHO legen klar fest, wann Handschuhe aus hygienischen Gründen getragen werden müssen“. Wenn dies aus anderen Gründen erfolge, sollten Pflegende das immer genau reflektieren. 

Warum Nachhaltiges Handeln im Krankenhaus überhaupt eine Rolle spielt, lesen Sie im E-Paper der aktuellen Ausgabe von Die Schwester Der Pfleger. (MJ)

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