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Arbeiten bis zur Rente – für viele Pflegende undenkbar

Viele Beschäftigte in der Gesundheits- und Kranken- sowie der Altenpflege sind überzeugt, ihren Beruf nicht langfristig ausüben zu können. Das geht aus einer Umfrage des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) unter 2.000 Beschäftigten hervor. Demnach zweifelt rund ein Drittel (35,8 %) der Altenpfleger oder hält es sogar für unwahrscheinlich, dass sie ihre Arbeit in den nächsten zwei Jahren noch ausüben können. Keine andere Berufsgruppe sehe das so skeptisch, teilte der BKK Dachverband am Dienstag in Berlin mit. Altenpfleger sehen vor allem ihre körperliche (28,6 %) und psychische Gesundheit (35,7 %) stark oder sogar sehr stark gefährdet. 

In der Gesundheits- und Krankenpflege war sich jeder vierte Befragte (26,2 %) nicht sicher, ob er auch weiterhin seinen Beruf ausüben kann. Beide Berufsgruppen liegen damit deutlich über dem Durchschnitt aller Beschäftigten (21,5 %). Am wenigsten verbreitet sind Zweifel an der weiteren Berufsausübung laut der Umfrage in IT-Berufen (13 %). 

Besonders in der Altenpflege seien mehr Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung dringend nötig. Denn dort gebe es mehrheitlich (57,1 %) keine solchen Maßnahmen. Wenn sie jedoch vorhanden sind, werden sie auch genutzt (79,2 %). 

Weitere Details zu den Umfrageergebnissen sowie zur gesundheitlichen Lage der Beschäftigten im Gesundheitswesen sollen Mitte des Jahres im BKK Gesundheitsatlas 2017 erscheinen. (MIL)

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