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SPD will pflegende Angehörige entlasten

SPD-Vize und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat am Montag Pläne für eine Familienarbeitszeit vorgestellt. Demnach will die SPD unter anderem pflegende Angehörige entlasten: Mit einem Familiengeld für die Pflege von monatlich 150 Euro sollen sie „ihre Arbeitszeit einfacher auf eine vollzeitnahe Beschäftigung reduzieren können“, heißt es aus dem Ministerium. Denn mehr als jeder zweite pflegende Angehörige arbeite wöchentlich länger als 36 Stunden. 

Dieses Entlastungsangebot sei dringend nötig, betonte Schwesig bei der Vorstellung des Konzepts in Berlin. Gleichzeitig baut sie damit das bereits 2016 vorgelegte, in der großen Koalition aber nicht durchgesetzte Konzept der Familienarbeitszeit aus.

„Familien sind heute unter massivem Druck durch eine Doppelt- oder Dreifachbelastung", so Schwesig. Sie kritisierte, dass Frauen derzeit noch 80 Prozent der Arbeit für Kinder und Pflegefälle leisteten. Nicht die Familie solle arbeitsfreundlicher, sondern die Arbeitswelt familienfreundlicher werden, sagte die SPD-Vize weiter. (MIL)

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