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Steffens fordert Ende der Modellklause für Pflegestudium

Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat die Bundesregierung wegen ihrer Haltung zur Akademisierung der Pflege- und Gesundheitsberufe kritisiert. „Der Bund drückt sich vor wichtigen Reformen der Gesundheitsberufe und schiebt die Novelle der Berufsgesetze auf die lange Bank“, zitierte die Ärzte-Zeitung die Ministerin am Dienstag.

Steffens habe kein Verständnis dafür, dass die Studiengänge für Berufe in Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege, Ergotherapie, Hebammenkunde und Physiotherapie nach wie vor nur über Modellklauseln in den Berufsgesetzen möglich seien. 

Die Regierung hatte im dritten Pflegestärkungsgesetz die Modellklauseln um vier Jahre bis Ende 2021 verlängert. Damit vergrößere der Bund den seit Jahren bestehenden fachlichen und rechtlichen Reformstau bei den Pflege- und Gesundheitsberufen. Steffens halte es für notwendig, die Studiengänge in den Regelbetrieb zu überführen. Ende 2017 sollte eigentlich die Modellphase auslaufen.

„Die Hochschulen brauchen die Überführung in den Regelstudien-Status, um endlich Planungssicherheit und klare rechtliche Strukturen zu bekommen", so Steffens weiter. Die Berufsgesetze müssten novelliert und die Ausbildungsinhalte an die heutigen Tätigkeitsfelder angepasst werden. (MIL)

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