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Schmerzmittel erhöhen Risiko für Herzstillstand

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen und Diclofenac steigern das Risiko, einen Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses zu erleiden. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen dänischen Studie, die im European Heart Journal veröffentlicht wurde.

Der Studie zufolge erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit eines Herzstillstandes um 50 Prozent, wenn in den 30 Tagen zuvor Diclofenac eingenommen wurde. Bei Ibuprofen betrug der Risikoanstieg 31 Prozent.

„Indem man erlaubt, dass diese Medikamente ohne Rezept gekauft werden können, ohne Rat oder Einschränkungen, vermittelt man der Öffentlichkeit den Eindruck, dass diese sicher sein müssen“, sagte Mitautor Gunnar Gislason, Professor der Kardiologie des Universitätskrankenhauses Gentofte, in einer Mitteilung der europäischen Kardiologengesellschaft (ESC). „Diese Erkenntnisse zeigen erneut, dass NSAR nicht harmlos sind“, so Gislason. Nichtsteroidale Antirheumatika sollten daher mit Vorsicht und nur bei gültiger Indikation eingesetzt werden.

In die Studie aus Dänemark konnten knapp 29.000 Personen einbezogen werden, darunter 3376, die bis 30 Tage vor dem Herzstillstand mit NSAR behandelt wurden. Ibuprofen und Diclofenac waren dabei mit 51 bzw. 22 Prozent die meistverwendeten Schmerzmittel. (MJ) 

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