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bad gegen Abschaffung befristeter Arbeitsverträge

Der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) hat die Ankündigung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisiert, im Falle eines Wahlsiegs das Teilzeitbefristungsgesetz zu ändern. Damit würde auch die Möglichkeit entfallen, Arbeitsverhältnisse bis zu zwei Jahre zu befristen. „Befristete Arbeitsverträge haben sich vielfach bewährt und haben in bestimmten Konstellationen ihre Berechtigung! Deshalb sollten sie weder generell verteufelt werden, noch sollte der unternehmerische Gestaltungsspielraum ohne Not eingeschränkt werden! Denn dies schädigt im Ergebnis nicht nur Arbeitgeber, sondern auch Arbeitnehmer und die Sozialversicherungen“, äußerte sich der erste Vorsitzende des Verbands, Andreas Kern, am Montag in Essen. 

Die Abschaffung „sachgrundloser“ Befristungen sei eine Fehlentwicklung und der Verband sei als Interessenvertreter dazu angehalten, „den Finger in die Wunde zu legen“, wenn solche Entwicklungen drohten. Denn die Abschaffung führe zwangsläufig zu höheren Kosten bei der Personalfreisetzung. Diese Kosten würden nicht beim Unternehmer verbleiben: „Die Zeche müsste am Ende der Kunde und – in der Pflege-Branche – die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen bezahlen“, so Kern weiter. (MIL)

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