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40 Prozent weniger Lohn in Frauenberufen

Immer noch werden Frauen und Männer in vergleichbaren Berufen unterschiedlich entlohnt. Obwohl mittlerweile ein Bewusstsein für diese ungleiche Bezahlung in Gesellschaft und Politik angekommen sei, hätte sich in sozialen Berufen wie der Pflege kaum etwas verbessert. Auf diese Diskrepanz macht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) anlässlich des Equal Pay Day am kommenden Samstag aufmerksam. Was den Verdienst in Pflegeberufen anbelange, sei die Bezahlung insgesamt im Vergleich zu gleichwertigen Männerberufen „weiter inakzeptabel“ und befinde sich sogar „weit unter der Norm“, heißt es in einer entsprechenden DBfK-Meldung von Freitag. Die Lohnlücke liege bei rund 40 Prozent beispielsweise im Vergleich zum Elektrotechniker oder Bankkaufmann. „Die politischen Maßnahmen in den Pflegeberufen greifen nicht oder es fehlt hier offenbar der Wille, die typisch weiblich geprägten Berufe weiterzuentwickeln“, kritisierte die Geschäftsführerin des DBfK Südost, Marliese Biederbeck. 

Der DBfK fordere deshalb eine mit typisch männlichen Arbeitsfeldern vergleichbare Bezahlung für einen Beruf, „der für die Gesellschaft von hoher Relevanz“ sei, verbindliche Personalbemessungsinstrumente, die sich am tatsächlichen Pflegeaufwand orientierten, und die Reform der Pflegeausbildung. (MIL)

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