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DBfK Nordwest fordert mehr Transparenz in psychiatrischen Kliniken

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest hat sich für eine Transparenzinitiative zur Abbildung pflegerischer Betreuungsquoten in psychiatrischen Kliniken ausgesprochen. Diese Forderung äußerte der Verband anlässlich der öffentlichen Anhörung am Donnerstag zum „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke (NPsychKG)“ im Landtag. Nötig sei das aufgrund der ungenügenden Aussagekraft der Qualitätsberichte der psychiatrischen Kliniken. Es sei „hinlänglich bekannt, dass die Qualitätsberichte der Kliniken aufgedunsene Zahlenmonster“ seien, die Interessenten schlicht mit Zahlen erschlügen und eine Beurteilbarkeit der zu erwartenden Versorgung damit verwässerten. Mehr Transparenz sei auch sinnvoll, um Verstöße aufzuzeigen, Abweichungen zu erklären und über die Mindestvorgabe hinaus einen tatsächlichen strukturellen Qualitätswettbewerb zu schaffen, der im Bereich der Pflegeberufe derzeit de facto nicht existiere. 

Der derzeitige Entwurf werde der Beschreibung der pflegerischen Rolle in der psychiatrischen Unterbringung nicht gerecht. Hier brauche es gesetzliche Mindestpersonalvorgaben. Das erfordere eine proaktive Mitgestaltung, die auf Landesebene und zeitnah durch eine transparente Darstellung der pflegerischen Betreuungsquote unterstützt werden müsse. (MIL)

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