Passwort vergessen
  • News

Hebammen fordern Rettungsschirm

Hebammen aus Baden-Württemberg und weiteren Bundesländern haben einen Brandbrief an Politiker aller Ebenen formuliert, indem sie auf die vorherrschenden Missstände im Hebammenwesen aufmerksam machen und sofortige finanzielle Hilfen für den Berufsstand fordern. Die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Neugeborenen sei in Deutschland nicht mehr gesichert, heißt es in dem offenen Schreiben. Es gebe einen akuten, bundesweiten Mangel an Hebammen. In dem Brief beklagen die Unterzeichnerinnen vor allem die schlechte Bezahlung. Das führe neben generellen Nachwuchsproblemen auch dazu, dass viele Hebammen nicht lange in dem Beruf verweilten. Zudem gebe es seit Jahren aufgrund der Sparpolitik immer weniger Krankenhäuser mit einer Geburtshilfe. Dies führe zu einer „massiven Arbeitsverdichtung“. Die Arbeitssituation sei von räumlicher und personeller Überlastung geprägt. 

Die Hebammen fordern in dem offenen Brief die Politik deshalb zu einem sofortigen finanziellen Rettungsschirm auf. Weitere Forderungen sind die Erhöhung der Fallpauschalen für normale Geburten, mehr Ausbildungsplätze sowie eine Neuberechnung des Stellenschlüssels.

Bis dato haben rund 600 Hebammen das Schreiben anlässlich des Weltfrauentages am kommenden Mittwoch unterzeichnet. (MJ)

Unsere Zeitschriften


DIE SCHWESTER DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester Der Pfleger -
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Pflegen­Intensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten

Das Wichtigste aus der Pflege

Erhalten Sie kostenlos alle pflegerelevanten News aus Politik, Wissenschaft und Praxis

JETZT KOSTENLOS
ANMELDEN
Schließen