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Rheinland-Pfalz weitet Engagement gegen Personalmangel aus

Teilnehmer eines Pflegegipfels haben am Freitag in Mainz ein umfangreiches Programm gegen den Fachkräftemangel und zur Vermeidung von Gewalt in der Pflege beschlossen. Wichtige Ziele seien, ausländische Pflegende zu integrieren und die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern – von den Arbeitszeiten bis zum Lohn, sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Eine entsprechende „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative 2.0" werde in diesem Jahr Maßnahmen erarbeiten und solle Ende 2017 von allen Beteiligten unterzeichnet werden.

Ein weiteres Thema sei Gewalt in der Pflege. „Kriminelles Handeln können wir nicht verhindern, aber wir müssen möglicher struktureller Gewalt in der Pflege durch eine Kultur des Hinschauens das Fundament entziehen", so die Ministerin. Eine mit Pflegegesellschaft und Pflegekammer getragene Schulungs- und Informationsinitiative solle künftig alle Pflegefachpersonen im ambulanten und stationären Sektor dafür sensibilisieren, wann Gewalt in der Pflege entsteht und wie sie verhindert werden kann.

Zur „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative 2.0" gehören Vertreter der Landesregierung, der Kommunen, der Krankenkassen, der Pflegekammer, der Pflegegesellschaft, der Hochschulen, der Agentur für Arbeit sowie der Alten- und Behindertenhilfe.

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