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DBfK fordert neue Pausenkultur für Pflegende

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat Führungskräfte aus Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen dazu aufgefordert, für eine konsequente Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitspausen zu sorgen. „Seit Jahren berichten beruflich Pflegende, dass sie zugunsten der Patienten-/Bewohnerversorgung meistens auf ihre Pausen verzichten (müssen)", sagte DBfK-Sprecherin Johanna Knüppel in einer Meldung von Freitag. Als Probleme benannte Knüppel fehlende Ablösungsmöglichkeiten im Nachtdienst oder mangelnde Rückzugsmöglichkeiten. Der Pausenraum sei zudem häufig gleichzeitig ein Arbeitsraum mit Ruf- und Telefonbereitschaft. Hier könne keine Regeneration stattfinden, betonte die DBfK-Sprecherin. „Wir fordern eine Pausenkultur in der Pflege, die diesen Namen auch verdient".

Bereits 2016 hatte der DBfK mit seiner Aktion „Mein Recht auf Frei" das Thema Arbeitspausen in der Pflege aufgegriffen. In einer hierbei durchgeführten Online-Befragung berichteten 65 Prozent der Teilnehmenden, dass sie nur dann eine Pause nehmen könnten, wenn es der Arbeitsanfall zuließe. Weitere 20 Prozent sagten aus, nie eine vollständige und ungestörte Pause zu haben.
Die Ergebnisse der Umfrage sowie Informationen zur Aktion „Mein Recht auf Frei" finden Sie auf der Seite des DBfK. (MJ)
 

 

 

 

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