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Länder forcieren Überwindung der Sektorengrenzen

Die Trennung von ambulanter und stationärer Pflege zu überwinden, ist Ziel von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Barbara Steffens und dem rheinland-pfälzischen Staatssekretär David Langner. Denn die derzeitigen Strukturen in der Pflege passten nicht mehr zu den Bedarfen älterer Menschen. Diese wollten zu Hause alt werden und flexibel entscheiden können, welche Unterstützung sie bei Pflegebedürftigkeit in Anspruch nähmen. „Aber individuell passgenaue Lösungen lassen sich mit dem geltenden Pflegerecht und den getrennten Leistungssystemen kaum umsetzen", kritisierte Steffens auf einer gemeinsamen Veranstaltung der beiden Politiker Ende vergangener Woche in Berlin. Eine dogmatische Abgrenzung von ambulant und stationär dürfe flexiblen Unterstützungsangeboten nicht im Wege stehen, ergänzte Langner. Beispielsweise sei es nicht möglich, dass Pflegeheime als Teil der stationären Versorgung den Menschen in der Nachbarschaft den Mittagstisch des Heimes oder die Nutzung der Pflegebäder des Hauses anböten. Beide Politiker betonten, dass offene, vorbehaltlose und mutige Diskussionen auch über Ländergrenzen hinweg notwendig seien, um geeignete Lösungen zu finden.

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