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Vdk warnt vor Versorgungslücken

In Nordrhein-Westfalen werden in 40 Jahren bis zu 947.000 pflegebedürftige Menschen leben. Diese Prognose teilte das Statistische Landesamt in Nordrhein-Westfalen (NRW) am Dienstag in Düsseldorf mit. Ein zweites Berechnungs-Modell, das von einer besseren Gesundheitsvorsorge ausgeht, kommt demnach immer noch auf eine Zahl von 787.000 Pflegebedürftigen. Derzeit sind in NRW knapp 600.000 meist ältere Menschen auf Pflege angewiesen.

Der Sozialverband VdK warnte angesichts einer mit der Prognose einhergehenden rasanten Zunahme von Demenzerkrankungen vor möglichen Versorgungslücken. „Damit Betroffene auch in Zukunft menschenwürdig betreut und versorgt werden, müssen wir schon jetzt die richtigen Weichen stellen", sagte VdK-Vorsitzender Horst Vöge. Das gelte auch für eine transparente und flächendeckende Pflegeberatung. Die Rolle der Städte und Gemeinden sowie kleinräumige Bedarfs- und Hilfeleistungen vor Ort sollten mit den neuen Pflegestärkungsgesetzen ab 2017 zwar gestärkt werden. „Aufgrund der kurzen Umsetzungsphase werden viele Kommunen jedoch überfordert sein", warnte Vöge und ergänzte: „Gute Pflege darf nicht vom Wohnort abhängen."
 

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