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Spitzenverband kritisiert „Routinejammern" der Kliniken

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat Forderungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft zurückgewiesen, den Kliniken angesichts der personell und finanziell angespannten Situation mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Das „routinemäßige Jammern von Krankenhausvertretern“ habe angesichts der Ergebnisse des Anfang Dezember vorgestellten „Krankenhausbarometers 2011“, einer Befragung des Deutschen Krankenhausinstituts, „keinen Bezug zur Realität“, sagte Verbandssprecherin Ann Marini am Mittwoch dieser Woche in Berlin.

„Wenn mehr als zwei Drittel der befragten Krankenhäuser Gewinne verzeichnen, kann man keineswegs von einem Branchennotstand sprechen. Insgesamt geht es den Krankenhäusern – trotz leerstehender Betten und überflüssiger Kapazitäten – damit wesentlich besser als anderen Branchen“, sagte Marini. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern liege im Verhältnis zum Umsatz bei vielen Krankenhäusern im hohen einstelligen, bisweilen sogar im zweistelligen Bereich. Zudem hätten die Kliniken allein im ablaufenden Jahr erstmals mehr als 60 Milliarden Euro aus den Portemonnaies der gesetzlich Krankenversicherten erhalten, im kommenden Jahr erhöhe sich diese Zahl noch einmal um rund 2,5 Milliarden Euro, „ohne dass die Patienten davon direkt profitieren“.

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