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Dänzer fordert Finanzspritze für Kliniken

Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Alfred Dänzer hat eine sofortige Finanzhilfe für die deutschen Krankenhäuser gefordert, um den anstehenden Tarifabschluss für die Ärzte an kommunalen Kliniken tragen zu können. In einem Eckpunktepapier für einen möglichen Kompromiss hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf eine Einmalzahlung von 440 Euro, eine lineare Lohnsteigerung von 2,9 Prozent sowie Vergütungssteigerungen für Nacht- und Bereitschaftsdienste in gleicher Höhe geeinigt. Dadurch seien 10.000 bis 20.000 Arbeitsplätze in den betroffenen Krankenhäusern in Gefahr, sagte Dänzer der „Frankfurter Rundschau“. „Wir brauchen eine sofortige Finanzhilfe in Höhe einer halben Milliarde Euro zur Finanzierung dieses Tarifabschlusses.“

Ohne das Intervenieren der Politik befürchtet Dänzer Einschnitte vor allem in der Pflege, wo die Arbeitsbedingungen ohnehin schlecht seien. „Eine patientengerechte Versorgung ist dann nur noch unter monetären Gesichtspunkten zu leisten, das Persönliche, Individuelle fällt völlig hinten runter“, sagte Dänzer der Zeitung. Er forderte eine langfristige Lösung von der Politik, etwa in Form einer jährlichen Anhebung der Vergütung von Personal- und Sachkosten zwischen drei und vier Prozent.

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