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Mehrheit will zur Organspende befragt werden

Die Mehrheit der Bundesbürger findet die geplante Neuregelung, wonach die Bereitschaft zur Organspende künftig regelmäßig abgefragt wird, gut. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. 76 Prozent begrüßen demnach den parteiübergreifenden Konsens für die sogenannte Entscheidungslösung. Grundsätzlich erklärten zudem 70 Prozent der Befragten, mit der Entnahme von Organen nach dem Tod einverstanden zu sein, wobei die Zustimmung in der Gruppe der über 60-Jährigen am geringsten sei.

 „Die Ergebnisse machen deutlich, dass sehr viele Menschen offen für das Thema Organspende sind“, sagte DAK-Experte Dieter Carius heute in Hamburg. Allerdings gaben nur 45 Prozent der Befragten an, sich bereits intensiver mit einer möglichen Organspende auseinandergesetzt zu haben. Angesichts dieser Zahlen hält Carius „noch eine weitere umfassende Aufklärung“ für erforderlich, „damit die grundsätzliche Bereitschaft auch in einem Spenderausweis konkret wird“. 40 Prozent derjenigen, die nicht mit einer Organspende einverstanden sind, gaben als Grund an, Angst davor zu haben, dass Ärzte nach einer Einwilligung nicht alles tun würden, um bei schwerer Krankheit das Leben zu retten. 37 Prozent fürchteten, mit ihren Organen könnten Geschäfte gemacht werden, 26 Prozent erklärten, das Thema mache ihnen generell Angst.

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