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Uni bangt um Folgen von Stellenabbau am UKGM

Der Senat der Justus-Liebig-Universität Gießen hat seine Sorge über die aktuelle Diskussion um einen Personalabbau am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) zum Ausdruck gebracht. Es sei „mit Sicherheit anzunehmen, dass die medizinische Wissenschaft und ihre bisherige erfolgreiche Entwicklung durch die beabsichtigten Personalmaßnahmen beeinträchtigt werden“, heißt es in einem gestern veröffentlichten einstimmigen Beschluss. Dies treffe nicht nur die Kliniken, sondern auch nicht unmittelbar in die Krankenversorgung eingebundene Bereiche.

So fürchtet der Senat, dass Baumaßnahmen im Bereich Lehre und Forschung aufgeschoben oder verzögert werden könnten, mit verheerenden Folgen, zumal bereits seit nahezu einem Jahr ein Unterbringungsprovisorium bestehe. „Ohne diese Investitionen werden wir die erreichte wissenschaftliche Exzellenz nicht weiterentwickeln können.“ Auch gebe es Hinweise des medizinischen Fachbereichs und des Personalrats, dass in Forschung und Lehre beschäftigte Ärzte bereits jetzt regelwidrig in der Krankenversorgung eingesetzt würden. „Dieser nicht akzeptable Zustand würde durch eine Personalkürzung weiter verschärft“, so der Senat, der ebenso wie der Fachbereich Medizin eine Stagnation der wissenschaftlichen Entwicklung und „binnen kürzester Zeit eine verhängnisvolle Abwärtsspirale bei der Einwerbung von qualifiziertem Personal“ fürchtet, sollte es zu den „derzeit diskutierten umfangreichen Personal-Einsparungen“ kommen. Ob damit die initial diskutierte Zahl von 500 Stellen gemeint ist, die laut Hessischer Landesregierung inzwischen vom Tisch ist und der Betreiber, die private Rhön-Klinikum AG, bestreitet genannt zu haben, geht aus dem Senatsbeschluss nicht hervor.

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