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Heinrich-Böll-Stiftung setzt Fachkommission zur Gesundheitspolitik ein

Die grüne Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Fachkommission zum Thema „Mehr Gesundheitseffizienz: Von der Kranken- zur Gesundheitsversicherung – neue Anreiz- und Steuerungsstrukturen im Gesundheitswesen" eingesetzt. Die 13-köpfige Kommission wird die Ergebnisse ihrer Beratungen im Februar 2013 öffentlich vorstellen.
Für eine gute Gesundheitsversorgung sei eine nachhaltige und gerechte Finanzierungsbasis unverzichtbar. Für die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung seien ihre konkreten Organisationsformen nicht weniger wichtig. Das gelte erst recht angesichts des demografischen Wandels, der das Versorgungssystem vor völlig neue quantitative und qualitative Anforderungen stellt, so eine Pressemitteilung der Böll-Stiftung.

Um Vorschläge für die Überwindung dieser Fehlanreize auszuarbeiten, hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine Reformkommission berufen. Deren zentrale Fragestellung ist: Wie müssen die Anreize im Gesundheitswesen gesetzt werden, damit das System aus sich selbst heraus mehr Gesundheit zu vertretbaren Kosten hervorbringt? Dabei werden die zu entwickelnden Vorschläge auch daran zu messen sein, ob sie einen Beitrag zum Abbau ungleicher Gesundheitschancen zwischen den Geschlechtern, den sozialen Schichten und den ethnischen Gruppen sowie zu mehr Partizipation im Gesundheitswesen leisten.
Der Auftrag der Kommission und ihre Mitglieder: www.boell.de/wirtschaftsoziales/gesundheit/gesundheit-fachkommission-gesundheitspolitik-heinrich-boell-stiftung-14183.html
 

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