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UKGM-Sprecher fordert Chance für Mediation

Im hessischen Landtag hat sich der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst gestern erneut mit dem befürchteten Stellenabbau am privatisierten Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) befasst. Die Opposition brachte mehrere Anträge ein, die sowohl das Vorgehen der Landesregierung als auch des Betreibers des UKGM, der Rhön-Klinikum AG, kritisierten. So ginge es dem Konzern nur um das eigene Profitstreben, auf Kosten von Patienten und Beschäftigten. Ein Sprecher des Uniklinikums hingegen erklärte gestern erneut, es werde keine Kompromisse in der medizinischen Versorgung geben.

Rhön soll nach Medienberichten den Abbau von 500 Arbeitsplätzen an den beiden Standorten des UKGM planen. Das Unternehmen hatte dies bestritten, aber eingeräumt angesichts einer Mehrbelastung von zehn Millionen Euro in diesem Jahr auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten zu sein. Es sei aber nie die Rede davon gewesen, 500 Mitarbeiter auf die Straße zu setzen. Gestern warb der Sprecher des UKGM dafür, der laufenden Mediation und den Gesprächen, an denen auch der Betriebsrat beteiligt sei, eine Chance zu geben. Zugleich nannte er es „bedauerlich“, dass Krankenhäuser in Deutschland unabhängig von ihrer Trägerschaft unter steigendem Kostendruck stünden und von veränderten Rahmenbedingungen betroffen seien. „Auch wir haben – wie alle Träger – Verantwortung dafür zu tragen, unser Klinikum zu führen, dass es zukunftsfest bleibt. Das tun wir mit Augenmaß in schwieriger Zeit.“ Dabei seien sich Klinikum und Betreiber der Verantwortung „gegenüber unseren Patienten, unseren Mitarbeitern und der Region“ bewusst.

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