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Verdi droht Damp mit unbefristetem Streik

Beschäftigte der norddeutschen Klinikgruppe Damp haben heute ihre Warnstreiks fortgesetzt und für bessere Tarifbedingungen demonstriert. Dazu aufgerufen hat die Gewerkschaft Verdi, die der Unternehmensleitung des neuen Mehrheitseigentümers Helios vorwirft, die Fortsetzung des geltenden Tarifvertrags abzulehnen. Lediglich das medizinische Kernpersonal solle in die schlechteren Helios-Konzerntarifverträge überführt werden, sagte Verhandlungsführer Oliver Dilcher der Nachrichtenagentur dpa. Sollte es in den kommenden Wochen nicht zu einer Einigung zwischen Gewerkschaft und Geschäftsführung kommen, droht Verdi mit einem unbefristeten Streik ab Ende April. Zuvor sind die Verdi-Mitglieder zwischen 16. und 26. April zur Urabstimmung aufgerufen. „Der Arbeitskampf kann dann am 30. April beginnen”, sagte Dilcher der dpa.

Erst zu Wochenbeginn war die Übernahme der Damp Gruppe durch Helios offiziell abgeschlossen worden, die Fresenius-Tochter hält seitdem 94,7 Prozent der Unternehmensanteile. Gestern hatten sich nach Gewerkschaftsangaben mehr als 2.000 Beschäftigte an 13 Standorten an den Warnstreiks beteiligt. Für heute war unter anderem auch eine Kundgebung vor der Damp-Zentrale in Hamburg geplant, zu der 1.000 Teilnehmer erwartet wurden. „Die Streikfront bröckelt nicht, im Gegenteil, sie wird immer größer“, sagte Verdisprecher Dilcher dem „Norddeutschen Rundfunk“.

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