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Tarifverhandlungen im Südwesten auf April vertagt

Die Tarifverhandlungen für die nicht-ärztlichen Beschäftigten der Universitätsklinika in Baden-Württemberg sind am Freitag ergebnislos vertagt worden. Wie die Tarifpartner am Freitag Abend mitteilten, wollen sie sich am 18. April erneut zusammensetzen. Die Arbeitgeber wollen dann ein erstes Angebot vorlegen. Die von der der Gewerkschaft Verdi geforderte Lohnerhöhung von 6,9 Prozent, mindestens aber 250 Euro pro Beschäftigten, die ein tatsächliches durchschnittliches Lohnplus von 8,9 Prozent bedeute, lehnen die Uniklinika weiter ab.

„Trotz der Kenntnis der gravierenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der Uniklinika bewegt sich Verdi nicht. Auch wird nicht anerkannt, dass die aktuell bezahlten Vergütungen deutlich über den branchenüblichen Gehältern liegen“, sagte Verhandlungsführerin Irmtraut Gürkan. Sie kündigte ein „wirtschaftlich vertretbares Angebot“ der Arbeitgeber für den 18. April an. Die Uniklinika im Südwesten seien unverändert zu konstruktiven und zielführenden Gesprächen bereit.

Die Gewerkschaft hält hingegen an ihren Forderungen fest. „Die Preise steigen auch für die Beschäftigten der Unikliniken kräftig, der Aufschwung darf nicht weiter an ihnen vorbeigehen“, sagte Verhandlungsführer Günter Busch. Die Bezahlung habe nicht mit der deutlichen Arbeitsverdichtung der vergangenen Jahre Schritt gehalten. Zudem herrsche bereits Personalnotstand an den Uniklinika. „Für die hochqualifizierten Tätigkeiten ist niemand mehr zu diesen Konditionen zu finden.“

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