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Bouffier bedauert gescheiterte Übernahme von UKGM

Hessens Regierungschef Volker Bouffier hat die gescheiterte Übernahme des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) durch den Gesundheitskonzern Fresenius bedauert. Nach den Querelen mit dem UKGM-Eigentümer Rhön hätte dies eine Chance für einen Neuanfang sein können, sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend in einer hitzigen Debatte im Landtag. Die Fresenius AG hatte am Montag das Handtuch geworfen, weil der Konzern auch bei einer neuen Offerte für Rhön nicht die unternehmerische Führung erlangt hätte.

Bouffier verteidigte den umstrittenen Verkauf des Klinikums an Rhön vor sechs Jahren als „richtige Grundentscheidung“. Forschung und Lehre seien Spitze und das UKGM mache im Gegensatz zu früher auch Gewinn. SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel warf der Regierung vor, sie habe sich nach dem Verkauf jahrelang nicht mehr um das Klinikum gekümmert. Erst durch den von Rhön geplanten Abbau von Arbeitsplätzen sei Bouffier wach geworden. Der Grünen-Fraktionschef Tarek Al-Wazir forderte den Regierungschef auf, endlich Zukunftsperspektiven für das Klinikum zu entwickeln. Niemand wisse genau, wie es mit dem Eigentümer Rhön am Klinikum weitergehe.

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