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Bayern führt Sechs-Augen-Prinzip ein

In Bayern sollen alle sechs Transplantationszentren künftig durch eine unabhängige Expertengruppe geprüft werden, um die jeweils aktuelle Warteliste zu kontrollieren und mögliche strukturelle Schwachstellen aufzudecken. Im gemeinsamen Austausch sollen auf dieser Grundlage dann Verbesserungen im Sinne von best-practice-Modellen erarbeitet werden. Das teilten Wissenschaftsminister Heubisch und Gesundheitsminister Huber (beide CSU) gestern in München der Landesregierung mit. Zudem sei in einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der sechs bayerischen Transplantationszentren im August beschlossen worden, dass in bei sämtlichen Entscheidungen über die Aufnahme von Patienten in die Warteliste das Sechs-Augen-Prinzip gelte. Die beteiligten Mediziner sollen dabei aus drei verschiedenen Fachbereichen stammen.

„Es darf keinen Spielraum für Manipulationen jeglicher Art mehr geben“, sagte Gesundheitsminister Huber in der Kabinettssitzung. „Dies gelingt nur durch Klarheit und Transparenz.“ Es gebe aber keinen Grund, alle Ärzte unter Generalverdacht zu stellen. Das rücke die Mehrheit der verantwortungsvollen Mediziner in ein falsches Licht und wird ihrer Leistung nicht gerecht.

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