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Mecklenburg-Vorpommern verleiht Altenpflegepreis

In Rostock sind heute die Sieger des diesjährigen Altenpflegepreises des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Landespflegeausschusses ausgezeichnet worden. „Ich freue mich, dem Sozialzentrum am Grünhufer Bogen aus Stralsund, dem Garten der Generationen aus Parchim und dem Pflegeheim Südhus aus Rostock in diesem Jahr den Preis verleihen zu können“, sagte Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SPD). Alle drei Preisträger zeichneten sich durch vorbildliche Konzepte in der Gestaltung und Umsetzung der Pflege aus. Der erste Platz ist mit 2.000 Euro, der zweite Platz mit 1.000 Euro und der dritte Platz mit 500 Euro dotiert.

Das seit 2010 bestehende Sozialzentrum Am Grünhufer Bogen stellt das Miteinander von Alt und Jung in den Mittelpunkt und fördert den Austausch und die Begegnung der Generationen. Zu ihm gehören drei Pflegeheime mit insgesamt 312 Plätzen, eine Kindertagesstätte, Arztpraxen, ein Friseursalon, eine Cafeteria, ein Seniorenpark für Sport und Spiel, eine Beratungsstelle für Beschäftigte und Unternehmen zum Familienpflegezeit-Management. Die Schule im Garten der Generationen ist ein Kooperationsprojekt des Katholischen Alten- und Pflegeheims St. Nikolaus mit der Regionalen Schule J. W. v. Goethe in Parchim. Acht Schüler der 8. Klasse und 15. Heimbewohner pflegen gemeinsam den Garten für Generationen und treffen sich ein- bis zweimal pro Wochen. Ziel ist auch hier das Zusammenbringen der Generationen und das Fördern von Verständnis für die Anliegen, Werte, Sorgen und Nöte von Jung und Alt. Das Pflegeheim Südhus bietet den Bewohnern mit eingeschränkter Alltagskompetenz Anwendungen nach den fünf Elementen der Kneipp-Gesundheitslehre und Beschäftigungsangebote aus den sportlichen, kreativen, musischen und spielerischen Bereichen.

Anlässlich der Preisverleihung dankte Schwesig heute auch den mehr als 18.500 Pflegefachkräften im Land für ihr Engagement und stellte die Eckpunkte des neuen Landespflegegesetzes vor. „Mit der Neuausrichtung legen wir stärkeres Gewicht auf die ambulante Pflege. Viele ältere Menschen wollen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden leben. Ambulante und teilstationäre Pflegeeinrichtungen kommen diesem Wunsch nach“, sagte Schwesig. Künftig sollen zudem nur noch Pflegeeinrichtungen von öffentlicher Förderung profitieren, die ihre Fachkräfte am Tariflohn orientierte bezahlen. Guter Lohn sei eine wichtige Voraussetzung, um auch in Zukunft gut qualifizierte und motivierte Fachkräfte zu haben, so Schwesig.

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