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Hessen sucht spanische Altenpfleger

Das Land Hessen setzt im Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Pflege auch auf Hilfe aus dem Ausland. Wie der „Hessische Rundfunk“ meldet, reisen Wirtschaftsminister Rentsch (FDP) und Sozialminister Grüttner (CDU) heute nach Madrid, um spanische Fachkräfte anzuwerben. Eine mitreisende Wirtschaftsdelegation werde morgen auf einer Veranstaltung der Madrider Industrie- und Handelskammer Beschäftigungsangebote für Ärzte und Pflegekräfte vorstellen. Zudem organisiere die hessische Arbeitsagentur eine Job-Börse in Madrid für Mitte November.

Konkret suchen die Minister laut dem Bericht nach Teilnehmern für einen Modellversuch in der Altenpflege. In Einrichtungen in Marburg, Offenbach und Wiesbaden sollen rund 100 Fachkräfte aus der Region Madrid die Arbeit aufnehmen. Um ihnen und weiteren einwanderungswilligen Kollegen die Übersiedlung zu erleichtern, plane Grüttner, die leichtere Anerkennung ausländischer Qualifikationen und die Anrechnung praktischer Berufserfahrung auf Ausbildungszeiten in die im kommenden Jahr anstehende Novelle des Altenpflegegesetzes einzuarbeiten.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) begrüßte die Aktion. Seine Mitglieder stellen rund zwei Drittel der für die spanischen Kollegen vorgesehenen Stellen und werden sich auch an der Jobbörse der Arbeitsagentur Mitte November beteiligen. „Mit den spanischen Fachkräften können wir freie Stellen besetzen, unsere wertvollen Mitarbeiterstamm wirksam entlasten und den Bewerbern gleichzeitig eine Perspektive bieten“, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer heute in Wiesbaden.

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