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Montgomery fordert gerechtere Klinikfinanzierung

Ärztepräsident Montgomery hat eine konstruktive Diskussion über die Krankenhausfinanzierung gefordert. Statt reflexartiger Rufe der Krankenkassen nach weiteren Einsparungen müsse den Ursachen des stetigen Anstiegs der Klinikausgaben begegnet werden, dem demografischen Wandel, dem Investitionsstau und den steigenden Ausgaben für Haftpflichtprämien oder Hygienemaßnahmen. „Den Kassen fällt nur ein, auf angeblich nicht voll ausgenutzte Bettenkapazitäten zu verweisen. Dabei sollte auch ihnen bekannt sein, dass die Verweildauer in den Kliniken seit Jahren sinkt und das seit 2004 nicht mehr nach Tagessätzen und belegten Betten abgerechnet wird, sondern nach Behandlungsfällen“, sagte Montgomery gestern in Berlin.

Er forderte eine bessere Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten und die Abschaffung der Kollektivhaftung der Kliniken bei Leistungssteigerungen. „Stattdessen brauchen wir eine neue, gerecht gestaffelte Mehrleistungsregelung oder alternative Steuerungsinstrumente.“ Kostendruck und Wettbewerb schlügen sich bereits voll auf die Beschäftigten und die Patientenversorgung durch, und auch der Ärztemangel in den Krankenhäusern könne durch gute Arbeitsbedingungen überwunden werden.

Am Montag hatte das Statistische Bundesamt bekannt gegeben, dass die Ausgaben der Krankenhäuser im vergangenen Jahr auf insgesamt 83,4 Milliarden Euro angestiegen sind.

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