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NRW will Arzneimitteltherapie verbessern

Um die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Medikamente zu reduzieren, sollen Apotheken in Nordrhein-Westfalen künftig alle verordneten Arzneimittel und die Selbstmedikation der Patienten erfassen. Das hat die Landesgesundheitskonferenz NRW gestern in Münster beschlossen. Auch das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat daran mitgewirkt. „Wir brauchen insbesondere aufgrund der immer älter werdenden Patientinnen und Patienten eine bessere sektorübergreifende und multiprofessionelle Zusammenarbeit von Ärzte-, Apothekerschaft und Pflegeeinrichtungen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens gestern in Düsseldorf.

Die Erfassung soll mithilfe eines persönlichen Medikationsplans erfolgen, den die Patienten wie eine Versichertenkarte immer mit sich tragen können. Nach dem Grundsatz „weniger ist mehr“ soll die Arzneimittelversorgung älterer Menschen kritischer als bisher erfolgen. Medizinisches, pharmazeutisches und pflegerisches Personal soll dazu besser aus-, fort- und weitergebildet werden.

Sieben Millionen Menschen in Deutschland nehmen nach Angaben des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums täglich fünf oder mehr Medikamente dauerhaft ein, die von verschiedenen Ärzten und dadurch nicht immer aufeinander abgestimmt verordnet werden. Die gleichzeitige Gabe verschiedener Wirkstoffe erhöht das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen.

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