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MB fordert sechs Prozent für kommunale Klinikärzte

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hat heute bekannt gegeben, mit welchen Forderungen sie in die Verhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die rund 50.000 Ärzte in kommunalen Kliniken einsteigen will. Auf dem Wunschzettel stehen weniger Arbeitsbelastung im Bereitschaftsdienst, praxisgerechte Regelungen zur Einhaltung von Arbeitszeitgrenzen und sechs Prozent mehr Gehalt. Die erste Verhandlungsrunde findet am 10. Januar in Düsseldorf statt.

„Die Arbeitsbelastung der Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern ist insbesondere durch die Vielzahl unbesetzter Stellen weiter gestiegen. Deshalb müssen wir jetzt gegensteuern und die Voraussetzungen zur Überschreitung der täglichen Höchstarbeitszeit praxisgerecht bereinigen", sagte MB-Chef Rudolf Henke heute in Berlin. Die Forderung nach einer linearen Gehaltserhöhung von sechs Prozent bezeichnete er angesichts dieser Arbeitsbelastung als absolut gerechtfertigt. „Wir werden nicht akzeptieren, dass der Orientierungswert von zwei Prozent, den das Statistische Bundesamt als Kostenentwicklung der Krankenhäuser für den Zeitraum von Mitte 2011 bis Mitte 2012 berechnet hat, zum Maßstab der Tarifentwicklung gemacht wird.“

Weiter fordert der MB, dass bei der Einführung von Arbeitszeitmodellen, die die Überschreitung der täglichen Höchstarbeitszeit vorsehen, ein Betriebsarzt eingebunden wird, um den Gesundheitsschutz sicherzustellen. Auch soll die Überschreitung für alle Bereitschaftsdienststufen einheitlich und direkt im Tarifvertrag geregelt werden. Die wöchentliche Höchstarbeitszeitgrenze will die Gewerkschaft reduziert und die individuelle Bereitschaft der Ärzte zum Opt-out mit einer zusätzlichen Vergütung von 400 Euro pro Monat entgeltet sehen.

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