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Pflegewissenschaftler wenden sich an EU-Ausschuss

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip), die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP), das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) und die Dekanekonferenz Pflegewissenschaft haben sich in einem Brief an die Mitglieder des Binnenmarkt-Ausschusses des Europäischen Parlaments gewandt. Dieser wird Mitte Januar abschließend seine Empfehlungen zur Harmonisierung der Pflegeausbildung in Europa beraten. In ihrem Schreiben begrüßen die vier bundesweit tätigen Einrichtungen die Pläne der EU-Kommission, die Zugangsvoraussetzungen zur Krankenpflegeausbildung verbindlich und einheitlich von zehn auf zwölf Jahre allgemeiner Schulbildung oder einen vergleichbaren Abschluss festzulegen. In 24 von 27 EU-Mitgliedsstaaten ist dies bereits Standard.

Neben der Annahme der Reformpläne sprechen die Pflegewissenschaftler und Pflegeforscher sich in ihrer Stellungnahme auch für eine schnelle Umsetzung in Deutschland aus. Die internationale Studienlage weise eindeutig auf Zusammenhänge zwischen Qualifikation des Pflegepersonals und Qualität der Versorgung hin. Wo ein besonders guter Personalmix bestehe, seien die Risiken in der Patientenversorgung geringer. Das Hauptargument der Gegner der Reform hierzulande, dass die Anhebung den Personalmangel in der Pflege noch verstärken werde, halten die Autoren dagegen für falsch und gefährlich.

Im September hatten die vier Organisationen ihren Standpunkt bereits schriftlich den 99 deutschen Abgeordneten des Europa-Parlaments dargelegt.

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