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TK-Chef sieht Sparpotenziale und Reformbedarf

Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, sieht noch deutlichen Veränderungsbedarf im deutschen Gesundheitssystem. So gebe es einerseits noch ein großes Sparpotenzial im Arzneimittelmarkt und in den Krankenhäusern und gleichzeitig Verbesserungsbedarf vor allem in der Finanzierung der pflegerischen Versorgung. „Was jetzt geplant wird, reicht noch nicht aus“, sagte Baas der Nachrichtenagentur dpa.

So hält er die freiwillige private Zusatzversicherung für eine spätere Pflegebedürftigkeit, den sogenannten Pflege-Bahr, für einen guten ersten Schritt, es müsse aber noch mehr geschehen. „Unsere Probleme sind die Demografie und die Kostensteigerungen“, sagte der Chef der zweitgrößten deutschen Krankenkasse. Vor allem die Personalkosten, die bereits den größten Anteil der Ausgaben ausmachten, würden noch weiter steigen. Baas sprach sich für eine Aufwertung des Pflegeberufs aus. „Das heißt in dem Fall auch, aber nicht nur, mehr Geld. Für die schwierigen Aufgaben sind die Pflegekräfte jedenfalls nicht überbezahlt.“

Einsparungen hält der TK-Chef im Pharmabereich für möglich, etwa über Rabatte, aber auch in den Krankenhäusern. Zu viele Betten und zu viele unnötige Operationen gebe es in deutschen Kliniken. Ein von der TK eingeführtes Zweitmeinungsprogramm spezifisch für Rückenschmerzen habe gezeigt, dass 80 Prozent der Eingriffe nicht notwendig seien. „Ein anderes Beispiel: Es gibt kaum ein Land in der Welt, in dem so viele Herzkatheter geschoben werden wie in Deutschland“, sagte Baas der Agentur.

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