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AOK-Umfrage: Regierung soll Pflege und GKV/PKV-Verhältnis anpacken

Die nächste Bundesregierung soll die Pflegereform und das Verhältnis zwischen Privater und Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) anpacken. Das benannten jeweils ein Drittel der Teilnehmer einer aktuellen Leserumfrage des AOK-Magazins „Gesundheit und Gesellschaft“ (G+G) als vordringliche Ziele. Dahinter landete mit 15 Prozent das Thema Krankenhausfinanzierung an dritter Stelle, sowie die flächendecke ärztliche Versorgung mit 12 Prozent an vierter Stelle.

Überraschend: Kassentypische Themen wie die Qualität deutscher Krankenhäuser, der Wettbewerb zwischen den Kassen sowie die Finanzierungsproblematik der GKV sind nur für deutlich unter 10 Prozent der Befragten wichtige Arbeitsaufträge an die künftige Regierung. Die Pflege scheint im Vordergrund zu stehen, wozu vielleicht auch Enttäuschungen über vergangene politische Entscheidungen beitragen. Für 44 Prozent ist das Pflege-Neuausrichtungsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung das „Flopp-Gesetz“ Nummer eins, vor dem Patientenrechtegesetz (32 Prozent) und dem Organspendegesetz (28 Prozent). Die „TOP-Gesetze“ sind für rund 40 Prozent das Landarztgesetz und das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG).

181 Teilnehmer hatten an der G+G-Umfrage teilgenommen. Untersuchungsgegenstand war die Beurteilung der Gesundheitspolitik der zurückliegenden Jahre und der zukünftigen Entwicklung vor dem Hintergrund der Bundestagswahl 2013.

Link zu den Ergebnissen der Umfrage (PDF):www.kompart.de/imperia/md/kompart/koennen/politiker/ggleserumfragejuni2013.pdf

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