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Positionspapier zur Inkontinenzversorgung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) haben ein gemeinsames Positionspapier zur Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten veröffentlicht. Darin fordern die Verbände einheitliche Versorgungsstandards, die Beibehaltung der derzeitigen Versorgungspauschalen als Vergütungsform sowie eine Professionalisierung der Pflegekräfte und bürokratische Entlastung der Ärzte.

„Mehr als 65 Prozent aller Bewohner in Alten- und Pflegeheimen leiden unter Inkontinenz“, sagte Daniela Piossek, Referatsleiterin beim BVMed. Das subjektive Wohlbefinden der Betroffenen sei maßgeblich von einer hochwertigen Inkontinenzversorgung abhängig. Ihr käme in der stationären Altenpflege daher eine besondere Bedeutung zu.

Durch die Vertragsfreiheit und die Vielzahl an Krankenkassen ist dem Papier zufolge die Vertragsgestaltung zur Versorgung mit Inkontinenzprodukten bisher nicht einheitlich, weshalb in einer Einrichtung teilweise unterschiedliche Produkte, Marken und Qualitäten eingesetzt würden. Es sei für die Pflegekräfte daher schwer, einheitliche Qualitäts- und Versorgungsstandards einzuhalten.

Die Vergütungsregelung einer landbezogenen und kassenübergreifenden Versorgungspauschale hat sich laut den Verbänden in der Praxis bewährt. Sie ermöglicht es dem Heim, die definierten Versorgungsstandards unabhängig von der Kassenzugehörigkeit ihrer Bewohner einheitlich umzusetzen.

Dem Fachkräftemangel soll nach dem Willen der Verbände mit einer besseren Ausbildung der Pflegekräfte begegnet werden. Zusätzliche erschwere der Ärztemangel die verschreibungsabhängige Inkontinenzversorgung. Hier solle eine vereinfachte Dauerverschreibung der erforderlichen Produkte den bürokratischen Aufwand erheblich senken.

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