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Generika und Zwangsrabatte stabilisieren Arzneimittelausgaben

Die Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind 2012 durch den vermehrten Verkauf von Generika und die gesetzlichen Zwangsrabatte um lediglich 0,2 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Arzneimittelatlas 2013 hervor, den das Iges-Institut heute in Berlin veröffentlicht hat. Insgesamt gab die GKV 29,2 Milliarden Euro für Medikamente aus.

Institutsleiter Bertram Häussler sprach von einer „Stagnation der Arzneimittelkosten“. Dies sei trotz eines Mehrverbrauchs an Medikamenten im Umfang von 728 Millionen Euro sowie weiteren 683 Millionen Euro für Innovationen möglich gewesen. 826 Millionen Euro konnten durch den Ablauf von Patenten eingespart werden, weiteren 459 Millionen Euro durch die gesetzlichen Zwangsrabatte und allgemein sinkende Preise. „In den vergangenen drei Jahren entlastete dies die GKV um acht Milliarden Euro“, so Häussler.

Damit sind die Arnzeimittelausgaben hinter Krankenhäusern und Ärzten weiterhin der drittgrößte Ausgabenposten der GKV - jedoch der einzige mit stabiler Kostenentwicklung. „Auch das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (Amnog) wird weiter auf die Arzneimittelpreise einwirken. Es gibt also keinen ökonomischen Anlass für gesetzliche Krankenkassen, Patienten bessere Therapieoptionen unter Verweis auf die Ausgabensituation vorzuenthalten“, sagte dazu Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa).

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