Passwort vergessen
  • News

Krankenhauskosten in Rheinland-Pfalz um 4,4 Prozent gestiegen

In Rheinland-Pfalz sind die Krankenhauskosten im Jahr 2012 um 4,4 Prozent auf rund 4 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Landesamt gestern mitteilte, entfielen etwa zwei Drittel der Ausgaben auf die Personalkosten, die 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert lagen. Die Sachkosten erhöhten sich um 3,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, was auch auf den Anstieg der Patientenzahlen zurückzuführen sei. 2012 seien rund 18.000 vollstationäre Patienten mehr in den Kliniken behandelt worden als im Jahr zuvor.

Den größten Anteil der Personalkosten machten die Aufwendungen für den Pflegedienst von 810 Millionen Euro aus, gefolgt von 728 Millionen Euro für den ärztlichen Dienst. Allerdings stiegen die Ausgaben für die Mediziner um 6,9 Prozent, während die im Pflegedienst gezahlten Entgelte im selben Zeitraum nur um 2,9 Prozent zulegten. Zumindest teilweise seien die Kostensteigerungen aber auch auf die Ausweitung des Personalbestandes im medizinisch technischen Dienst, im Funktionsdienst und im ärztlichen Dienst zurückzuführen, so das Landesamt.

Die Aufwendungen pro Behandlungstag lagen bei 523 Euro, 4,2 Prozent mehr als 2011, die Kosten pro vollstationärem Behandlungsfall rein rechnerisch bei 3.917 Euro, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Verweildauer 2012 betrug 7,5 Tage.

Unsere Zeitschriften


DIE SCHWESTER DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester Der Pfleger -
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Pflegen­Intensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten