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GDK fordert Ende der Flickschusterei

Rund eine Woche vor Beginn 36. Deutschen Krankenhaustages haben die Initiatoren heute noch einmal an die künftige Bundesregierung appelliert, eine grundlegende Reform der Klinikfinanzierung auf den Weg zu bringen. Bund und Länder seien in der Pflicht, eine zukunftsfeste Krankenhausversorgung sicherzustellen. „Die finanzielle Auszehrung der Krankenhäuser und die gesetzgeberische Flickschusterei müssen ein Ende haben“, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK) Josef Düllings heute in Düsseldorf.

Jüngste Umfragen und Studien bezifferten den Anteil der defizitären Krankenhäuser für das laufende Jahr auf nahezu 50 Prozent, nach Anteilen von 30 bis 40 Prozent in den Jahren 2011 und 2012. Düllings machte die Kürzungspolitik der vergangenen Jahre für diese negative Entwicklung verantwortlich. Die Zwangsmaßnahmen hätten die Rücklagen im Gesundheitsfonds und bei den gesetzlichen Krankenkassen unverhältnismäßig anschwellen lassen, während das Fallpauschalensystem gleichzeitig vor allem kleinere Kliniken der Grundversorgung vor Probleme stelle. Solle an der wohnortnahen Grundversorgung festgehalten werden, so wie es Bundestagsabgeordnete in Gesprächen zu Jahresbeginn immer wieder versichert hätten, müsse das DRG-System an dieser Stelle revidiert und ein praxistauglicher Sicherstellungszuschlag eingeführt werden.

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