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Fachtagung: Rechtsextreme in Pflegeberufen

Ende Oktober fand im Alfred-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald eine Fachtagung zum Thema „Rechtsextreme in Pflegeberufen“ statt. Eingeladen hatte die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern. Anlass der Veranstaltung: politisch motivierte Rechtsextreme verwenden unterschiedlichste Strategien, um ihre Ideologie für eine Mehrheit attraktiv zu machen. Seit einiger Zeit gibt es Anzeichen für ein zunehmendes Interesse der rechtsextremen Szene an Pflege- und Sozialberufen. Die Annahme einer strategischen Unterwanderung des Pflegebereichs steht zur Diskussion – so hieß es in der Einladung zur Fachtagung. Rund 30 Vertreter verschiedener Anbieter von Pflegeleistungen und aus Bildungseinrichtungen nahmen an dem Seminar teil.

Pflege als klassisch weiblicher Beruf passe hundertprozentig zum traditionellen Rollenverständnis rechtsextremer Frauen. Das machte Dr. Esther Lehnert von der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung deutlich. Nach wie vor würden Frauen und ihre Rollen in der rechtsextremen Szene unterschätzt. Dabei seien gerade Nachbarschaft und soziale Berufe Felder, in denen sich rechtsextreme Frauen bewusst engagieren. „Diese Tätigkeitsfelder werden bewusst auch zur Verbreitung antidemokratischem und rechtsextremem Gedankengut genutzt“, sagte Lehnert. Der Anschein des fürsorglichen Kümmerers sei ein „blinder Fleck“ in der Fachöffentlichkeit.

 

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